Digitale Verantwortung

#Digitale Verantwortung

Eine Verantwortung übernimmt wohl jeder auf seine Weise. Worin liegt aber die Veränderung, wenn das Wort „Digital“ davorsteht? Gehen wir den Begriff direkt an und verstehen darunter eine Verantwortung im Umgang und mit dem „Digitalen“. Bis jetzt war eine Verantwortung für die Nutzer, wie auch Produzenten nur begrenzt, da der Umgang fast immer mit einem direkten Handeln verbunden war und hier eine „analoge Verantwortung“ schon vom Grund her vorliegt. Doch jetzt, wo die digitalen Systeme immer autonomer werden, verändert sich einiges. Es stellen sich Fragen bezüglich einer „Digitalen Ethik und Moral“. Wie macht man die Nutzung solcher „Digitalen Systeme“ sicher, dass damit niemand anderem Schaden zufügt werden kann? Und was ist, wenn diese Systeme dementsprechend selber anfangen zu handeln oder umprogrammiert werden? Da steht unserer Gesellschaft noch einiges bevor. Jeder muss sich selbst die Frage stellen, ob er hier Verantwortung trägt? Wer selbst, oder sein Unternehmen „Digitale Systeme“ entwickelt, muss sich durchaus Gedanken darüber machen. Eine KI, ein autonomes System müssen nicht nur funktionieren, sondern auch bestimmte ethische Regeln einhalten. Betreiber von Plattformen, Social Media Seiten, Webseiten, Foren, Chats sollten sich auch ihrer „Digitalen Verantwortung“ bewusst sein. Es geht nicht mehr nur darum solche Systeme zu entwickeln, sondern sich auch über die mögliche Nutzung Gedanken zu machen. Des Weiteren gibt es auch andere Möglichkeiten diesen Begriff zu verstehen: Ob ein Unternehmer Verantwortung dafür trägt, inwieweit digitale Systeme in seinem Unternehmen eingeführt werden und ob er hier vielleicht den Anschluss verliert? Ob ein Angestellter die digitale Verantwortung trägt sich in digitalen Systemen zu schulen und aus zu kennen? Ob ein Unternehmer dafür Sorge zu tragen hat, dass seine Angestellten, die durch „Digitale Systeme“ wegrationalisiert werden, auch weiterhin Arbeit haben? Ob ein Staat eine „Digitale Verantwortung“ trägt auf der einen Seite die „Digitale Evolution“ voranzutreiben, aber eben sich auch um die dadurch Abgehängten zu kümmern? Die meisten dieser Fragen sind mit Ja zu beantworten und es werden sicher mit der Zeit noch viele Fragen und Bereiche dazukommen. Die Entscheidung ob „Digital First“ für sein Unternehmen sinnvoll ist, muss unterschiedlich beantwortet werden. Es hängt von der Firmenstruktur, den Produkten und der Logistik ab. So, wie es für die einen fast ein „Muss“ ist, so kann es für andere Unternehmen fatale Folgen haben. „Digital“ ist nicht überall ein Heilsbringer. Und „Digital“ ist nicht wirklich überall drin wo es draufsteht. Auch dies zu sehen und damit umzugehen birgt eine „Digitale Verantwortung“. Es stellt sich für jeden die Frage: Wo ist mein Platz in dieser neuen „Digitalen Welt“? Unternehmer sollten deshalb durchaus abwägen, wie viel Digitalisierung seine Firma braucht und wo tatsächlich die Vorteile liegen? Die Digitalisierung ist in vollem Gange, aber es fehlen die ethischen Richtlinien, um damit umzugehen. Es braucht dringend eine digitale Ethikkommission, die auch Ergebnisse liefert. Doch was nutzen alle Richtlinien, wenn sich einige oder viele aus verschiedensten Gründen nicht daranhalten? Wie ist damit umzugehen? Die Richtlinien sollen indes zu einer Sensibilisierung führen und so wird man schneller merken, wer und wer sich nicht nach diesen richtet. Was darf nicht sein? KI und autonome Systeme, die dafür genutzt werden, um sich zu bereichern und oder anderen damit Schaden zu zuführen. Es durch Untätigkeit zu zu lassen, dass Personen in jedweden Medien Hass und Gewalt, verbreiten und/oder androhen. Oder Software in Umlauf zu bringen, die dazu verhilft, anderen Schaden zu zufügen. Software, die andere ausspioniert und Software, die bei verbotenem Handeln unterstützt. Die digitale Verantwortung besteht auch darin als Unternehmer zu wissen wie viel Digitalisierung seinem Unternehmen gut tut. Sinnloser Aktionismus ist hier nicht gefragt. Eine sinnvolle Anwendung gilt durchdacht zu werden. Denn vorschnelle Entscheidungen in diesem Bereich können die Firmenstruktur und die Firma finanziell belasten. Auch hier ist es wichtig Effizienz, Zukunftssicherheit, und Verträglichkeit mit der Infrastruktur des Unternehmens zu prüfen. Jeder von uns wird sich seiner „Digitalen Verantwortung“ nicht entziehen können.

Digitale Kultur

#Digitale Kultur

Gibt es eine “Digitale Kultur” und wenn, was ist
sie?
Der Begriff kann sehr verschieden aufgefasst
werden.
Zwei Arten von Verständnis dieses Begriffs sind uns am stärksten aufgefallen.

„Digitale Kultur“ meint „Kultur“ über die „digitalen
Wege“ verbreiten.

„Digitale Kultur“ ist das Verwenden und Verhalten
in und mit den #Digitalen Technologien, im speziellen in Unternehmen „Unternehmenskultur“ ist ein Begriff, den man schon kennt und eigentlich müsste es ja deshalb auch
#Digitale Unternehmenskultur heißen.

Uns interessiert hier grundsätzlich die „Digitale
Unternehmenskultur“ und ihre Auswirkung auf Unternehmen und unsere Gesellschaft.

Um eine Kultur zu haben, zu bilden, braucht es eine Entwicklung, über die ein System von Regeln und Gewohnheiten entsteht, die das Zusammenwirken und Verhalten definiert.

 So gesehen hat es auch mit einer gewissen Art von #Digitaler Ethik zu tun.

 Kultur gab es schon immer, aber die derzeitige Entwicklung zeigt in welche Richtung diese geht.

 

Mit dem „Digitalen“ werden Visionen Hoffnungen,
Erwartungen geweckt und verkauft.

Zwar werden hier oft alte Schuhe neu verpackt und manche der innovativen Technologien werden sich mit der Zeit auch nicht durchsetzen, aber man kann als Unternehmen nun ganz bestimmt nicht mehr dabei zusehen und glauben, dass man es aussitzen könnte.

Ein Unternehmen kann sich heutzutage diesem nicht mehr entziehen. Ob Kommunikation, Entwicklung, Verbrauch von Ressourcen, etc. Man hat sich und sein Verhalten zu verantworten und sollte es deshalb auch immer
wieder hinterfragen.

Viele, die mit der Unkenntnis von Unternehmen im digitalen Bereich Profit schlagen wollen, verbreiten ein Bild von „Unwissenden“ und treiben diese mit übertriebenen Szenarien vor sich her. Aber sind wir doch ehrlich, die „Digitalisierung“ hat in jedem Unternehmen und bei jedem Konsumenten schon Einzug gefunden. Der Großteil der Menschen besitzen ein Smartphone, Computer oder Tablet. Worum es wirklich geht, ist, ganz im speziellen bei
Unternehmen, nicht den Anschluss zu verlieren. Deshalb macht es durchaus Sinn seinen momentanen „Ist Zustand“ diesbezüglich zu ermitteln und sich die Frage zu
stellen:

Was kann man verbessern?

Die Digitalisierung hat eigentlich überall schon Einzug
gefunden und wird sich über die nächsten Jahre verbessern, anpassen,
fortschreiten. Umso mehr ist es notwendig im Zusammenwirken und Verhalten eine Grundlage zu haben, die diesem eine kulturelle Wertigkeit verleiht.

In allen Bereichen, die das „Digitale Zusammenleben“
beinhaltet wird es notwendig sein einen Konsens zu finden.

Die „Digitale Evolution“ ist im Gange. Ein „Digital First“ ist zwar einen Gedankengang wert, würde aber nicht immer automatisch die bessere Lösung bedeuten. Die Frage wäre: Wo nützt „Digital First“ und wo macht es Sinn? Aber menschliche Werte müssen weiter gelten und eine Privatsphäre muss auch weiterhin gewährleistet sein.

„Digitale Tools“ „Digitale Technologien“ oder „Digitale
Systeme“ sollten nur Mittel zum Zweck sein. Sie ersetzen keine der davor bestandenen
kulturellen Errungenschaften.

Analoge Bereiche, wie zwischenmenschliche
Kommunikation, kann zwar durch „Digitale Hilfsmittel“ unterstützt, aber nicht
ersetzt werden.

Ob die Kommunikation im Unternehmen gut oder
schlecht ist, hängt von vielen Faktoren ab und wird sicher nicht nur durch die
Einführung von #Digitaler Kommunikation gelöst werden können. Aber, es
erleichtert diese, unter Umständen. In diesem Bereich führt sie aber leicht auch zur Überforderung der Mitarbeiter. Bei vielen Firmen hat es sich schon eingespielt, dass manche auch die Freizeit zur beruflichen Kommunikation nutzen
und davon ausgehen, dass andere dies auch tun. Oder es wird dazu verwendet, seinen
Kollegen zu vermitteln, wie arbeitsam man ist.

Aus meiner Sicht gibt
es keine #Digitale Revolution oder #Digitale Transformation. Bei
genauerer Betrachtung entwickelt sich alles stetig und Quantensprünge sind nicht in Sicht.

 Das Zauberwort ist eben gerade „Digital“. Dieser
Begriff hat zwar schon lange in unserer Gesellschaft Einzug gefunden, aber jetzt ist er wirklich in den letzten Reihen angekommen.

Wo ist hier das Neue?

Das „Digitale“ wird autonom und das bewirkt nun, dass auch wir Menschen ersetzt werden. Man merkt es zwar noch nicht so stark, aber es wird, wenn es so weitergeht in den nächsten Jahren sich mehr und mehr bemerkbar machen.  Auf den Straßen, in Haushalten, in Firmen, überall im Leben wird die Arbeit von Menschen noch mehr
durch Maschinen ersetzt werden.

Aber was wird aus den Arbeitslosen? Es wird zwar
gesagt, dass neue Berufe entstehen würden, aber nicht gefragt, ob die Arbeitnehmer dies überhaupt wollen oder können.

Dort wo früher tausend Arbeiter in einer Fabrik
Autos zusammengebaut haben, machen dies heute schon Roboter. Übrig geblieben
sind vielleicht 50 bis 100 Angestellte, die diese Maschinen beaufsichtigen,
warten. Was ist mit den restlichen 900 Arbeitern? Wem wird hier die Arbeit
weggenommen? Den nicht so gut qualifizierten! Wenn nun alle diese nicht qualifizierten sich umschulen. Was sollen sie machen? Was ist, wenn jemand nicht die Fähigkeiten zu solchen Berufen hat?

Ungelernte, nicht qualifizierte Arbeitnehmer werden gesellschaftlich abgehängt. Entweder sie können nur noch mit finanzieller Unterstützung vom Staat leben, oder finden in Bereichen, die zwar über die Zeit immer weniger werden, wo noch menschliche körperliche Arbeit gefragt ist, einen Platz. Um diesen Menschen, die Würde zu bewahren wäre ein
gegenleistungsfreies Grundeinkommen sicher eine faire Lösung. Denn genau auf dem Rücken dieser Menschen ist dieses System aufgebaut worden.

Aber diese Veränderung wird hier nicht halt machen. Wenn Roboter die Arbeit übernehmen, werden die Länder mit den Billiglöhnen
für die Firmen nicht mehr als Standort für Fabriken interessant sein.

Digitale Transformation

#Digitale Transformation

Hat die „Digitale Transformation“ nicht schon längst begonnen?

Ist es denn wirklich eine Transformation und nicht eine fließende Veränderung oder Evolution?

Ist der Begriff „Digitale Transformation“ nicht ein gefährlicher Begriff?

Da Transformation meistens eine unumkehrbare Veränderung bedeutet, könnten Abhängigkeiten geschaffen werden, die bei Ausfällen (Elektrizität) das ganze System ausschalten würden. Der Mensch könnte so vom technisierten Wesen, auf einen Schlag zum Neandertaler zurückversetzt werden. Ist sicher nicht sinnvoll!

Wäre vielleicht ein kontrolliertes System, das auch auf analogen Systemteilen aufbaut, nicht so anfällig?

Wer wird eigentlich transformiert?

Für die deutsche Wirtschaft sind 4 Bereiche dabei wichtig.

  1. Produkte in diesem Segment entwickeln.
  2. Firmeninterne Digitalisierung.
  3. Verständnis für das Thema.
  4. Digitaler Handel.

Die großen Kuchenstücke sind schon vergeben. Google, Amazon und Co sind alles keine deutschen Firmen, verkaufen aber auch hier erfolgreich.

Was kann da die deutsche Wirtschaft wirklich tun?

Was ist eigentlich konkret der Wandel?

Da ist erst einmal das 5G Netz. Dieses macht manches erst möglich. Damit können dann Automationen über weite Strecken durchgeführt werden. (Autonomes fahren, KI Steuerung, etc.)

So stellt sich auch die Frage was macht Sinn und was nicht?

Die Digitalisierung zerstört auf der einen Seite Arbeitsplätze, schafft aber auch wenige neue. Ein Heilsbringer ist sie definitiv nicht. Der Hype ist verständlich. Nur die Rechnung wird nicht zu Ende gerechnet. All diese neuen Errungenschaften benötigen Strom eine Menge mehr Strom. Es ist ein Teufelskreis. Der Wunsch der Wirtschaft ist groß und viele bekommen da leuchtende Augen, doch über die Machbarkeit macht man sich  kaum Gedanken.

Wo liegt die Lösung?

Würde eine Wirtschaft, die dieses Spiel nicht mitspielt, wirklich abgehängt?

Was sind die Alternativen? Was würde geschehen?

Gibt es Produkte, die ohne Digitalisierung auskommen?

In einer globalisierten Welt könnten deutsche Firmen solange sie noch selber Wirtschaftsstärke haben, auch Firmen aus dem Ausland aufkaufen und deren Fortschritte bei sich integrieren.

Die 2te Formel wäre „Startups“ in Deutschland den Weg zu vereinfachen und diese zu unterstützen. Wenn diese dann eine starke Resonanz erhalten, könnten wiederum größere Firmen mit einsteigen. So würde die Trägheit der großen Unternehmen, die meistens Innovationen ausbremst, ausgehebelt. Es sollte ein dementsprechender Geldtopf geschaffen werden, aus dem unbürokratisch solche Projekte unterstützt werden.

Unternehmen wie Google etc. sollten in Deutschland nur mit einem in Deutschland oder zumindest in der EU ansässigen Firmensitz Geschäfte machen dürfen und hier dann auch versteuert werden.

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