Krise als Chance

 

Fahrplan zum Umdenken für Unternehmen im Umgang mit unserer Umwelt

 

In einer Krise ist es mit einmal möglich das Unternehmen schnell umdenken und Produkte produzieren, die sie vor der Krise nicht für möglich gehalten hätten. Das zeigt, dass die vorherigen Aussagen, dass schnelle und drastische Veränderungen um die Umwelt nicht weiter zu belasten, nicht möglich wären, tatsächlich nur ausreden waren. Das um die Umwelt zu retten und die Klimakrise in den Griff zu bekommen drastische Veränderungen notwendig sind kann man an allen Ecken sehen. Wir leben in einem bis dato funktionierenden Kreislauf, der von uns so genannten Natur. Durch unsere Vermehrung, Ausbreitung und wissenschaftlichen Errungenschaften und Erfindungen stören wir diesen Kreislauf und verändern den gesamten Organismus Erde. Um uns und die Erde zu retten ist es notwendig mit dieser Ausbeutung und Störung ein Ende zu machen. So ist jeder Mensch und jedes Unternehmen gefragt sich einzubringen und unterstützend mitzuwirken. Nur so kann dieser ungesunde Prozess minimiert werden.

 

Die Krise als Chance für den Ausstieg!

Die wirtschaftliche Krise kann auch eine Chance für Unternehmen sein um leichter die schon lang ausstehenden Umstrukturierungen anzugehen.

Im Moment spricht zwar jeder vom Coronavirus und seine Auswirkung auf die Wirtschaft als Krise, aber die größere Krise ist eben schleichend die steigende Umweltbelastung durch den Mensch und seine Wirtschaft. Es fehlt immer noch in der Weltwirtschaft die Einsicht der Notwendigkeit diese drastisch eindämmen zu müssen, obwohl die Wissenschaftler, die uns eigentlich die umweltbelastenden Produkte beschert haben, nun vor den Folgen warnen. 

 

In der Coronavirus Krise wird auf einmal keine Rücksicht mehr auf Arbeitsplätze genommen und wenn wir hier nichts ändern wird die Umweltkatastrophe, die wir als uneinsichtige Menschheit auf dieser Erde verursachen eine viel größere Krise werden. In einigen Bereichen und Gegenden kann man schon heute einen Vorgeschmack bekommen. Schon jetzt sterben jährlich 8 Millionen Menschen an den Umweltschäden, die wir verursachen.

Warum finden diese keine Beachtung in der Weltpolitik?

 

Es zeigt sich das Länder, Staaten durch die Globalisierung verwundbar werden, sobald die Handelswege unterbrochen werden oder einfrieren. Eine Abhängigkeit zeigt auf der einen Seite den gemeinschaftlichen Zusammenhalt der Weltbevölkerung, aber auch in einer Krise, wie schnell dieser Zusammenhalt wieder zerfällt und sich jedes Land auf seine Region zurückbesinnt.

 

Jedes Unternehmen hätte jetzt die Chance den Zwangsstopp die Unterstützungen, Subventionen, Hilfskredite, die sie jetzt in der Coronavirus Krise erhalten für Veränderungen, die in der Umweltkrise so notwendig wären zu verwenden.

 

Jeder hat nicht nur die Chance, sondern eigentlich die Verpflichtung später kommenden Generationen gegenüber dabei unterstützend mitzuwirken!

 

Wie könnte ein Fahrplan für ein Unternehmen zum Ausstieg aussehen?

Die verschiedenen Phasen:

  1. Analyse des “Ist Zustands”
  2. Analyse: Wie stark belastet mein Unternehmen die Umwelt? Welche Bereiche und durch was belastet mein Unternehmen die Umwelt? Belasten Subunternehmen meines Unternehmens die Umwelt? Macht es Sinn nur einzelne Bereiche umzustrukturieren, oder wäre es Sinnvoll neue Geschäftsfelder zu erkunden?
  3. Grundlegende Bereitschaft zur Veränderung.
  4. Innovative Wege suchen, die einen Einklang zwischen Natur + Produktivität in einem gesunden Ausgleich herstellen. Möglichkeiten der Veränderung: einzelne Bereiche, Material, Technik, Verwaltung, Produkte, Zulieferer, Entsorgung, Geschäftsfeld
  5. Diese auf ihre Machbarkeit prüfen. Es gilt abzuwägen zwischen sinnvoll, übereilt, nachlässig, notwendig, überfällig, aufschiebbar.
  6. Diese “Neuen Wege” umsetzen. Einschränkungen und große Umstrukturierungen in kauf nehmen.
  7. Aus den Ergebnissen als Gesellschaft und Natur profitieren.

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