Coronavirus - Die Welt hält den Atem an

Der gekrönte Virus – Symbol einer Pandemie oder Krise als Chance?

Ein Versuch die verschiedenen Perspektiven dieser Weltkrise zu beleuchten.

Was ist eigentlich gefährlicher, die Angst vor dem Coronavirus oder das Virus selber?

Die Angst, Panik vor und die Reaktion auf das Coronavirus hat eine Krise verursacht.

Es scheint als ob nicht das Virus das Problem ist, sondern die Reaktion der Menschen darauf.

Eine Krise, die unserer Gesellschaft ihre Verletzlichkeit und Instabilität vor Augen führt. 

Es wird überreagiert, zu wenig reagiert, und gegenseitig vorgeworfen das zu wenig, oder zu viel, dagegen getan wird.

Das Coronavirus und die dadurch entstandene Krise zeigt auf, wie wir als Gesellschaft miteinander umgehen. Regierungen, Staaten klagen sich gegenseitig an, obwohl sie eher gemeinsam an einer Lösung arbeiten sollten. Es wird nach Schuldigen gesucht und es werden Feindbilder aufgebaut, die der Realität nicht entsprechen. 

Das Virus entblößt die wahren Gesichter oder verstärkt die soziale Ausrichtung des Einzelnen. Die einen konzentrieren sich auf ihr Überleben und horten Lebensmittel, im glauben das würde sie vor der Krise schützen, obwohl im eigentlichen Sinne keine größere Gefahr für den Einzelnen besteht als bei einer normalen Grippewelle, und die anderen erhöhen oder entdecken ihr soziales Engagement. 

Natürlich wird es am Ende die kleinen Unternehmen, Einzelhändler, Subunternehmer und Tante Emma Läden am härtesten treffen, denn die meisten von ihnen haben wenig bis keine Rücklagen, da sie schon durch den Kampf gegen die Großkonzerne geschwächt wurden. 

Es wird das aus für viele bedeuten. 

Die Konzerne und großen Unternehmen werden entweder diese Situation mit Leichtigkeit überstehen, da sie über genügend Kapital und Rücklagen verfügen und gestärkt aus dieser Krise hervorgehen, oder soweit diese Konzerne in Schieflage geraten sollten, werden sie von Staaten und Regierungen unterstützt, da es ja hier um das Allgemeinwohl und um Arbeitsplätze geht. Im Grunde ist so gesehen die Art, Strategie und Umsetzung das Virus in den Griff zu bekommen ein Angriff auf alle Kleinunternehmer.

Es ist schwer zu verstehen, dass hierzulande die Maßnahmen stetig verstärkt werden und davon ausgegangen wird, das es sich um eine längerfristige Krise handelt, wenn in anderen asiatischen Ländern schon wieder der Alltag eingekehrt ist. Man kann doch davon ausgehen, dass wenn die Verbreitungswege erfolgreich unterbrochen wurden eine Pandemie sich nicht weiter ausbreiten kann. Oder? Wenn alle Länder auf der Erde dabei unterstützend beitragen würden, müsste ein exponentieller Anstieg der Infizierten verhindert werden können. Die Vorgehensweisen in diesen asiatischen Ländern sollte uns Vorbild sein.

So ist jedes Land und jeder von uns gefragt und sollte sich daran beteiligen.

Leider erreichen unsere Medien mit ihrer zwar überaus präzisen Berichterstattung und Weitergabe von Informationen, die zum Teil auf Mutmaßungen von Wissenschaftlern beruhen eher das Gegenteil. Die Weitergabe solcher Informationen ist teilweise unverantwortlich und es sollte sich daran auch keiner durch die Weitergabe über die Sozialen Medien beteiligen. Es zeigt nur wie wenig Empathie Medien haben.

Weltweit sehen wir wie vernetzt und verknüpft die Menschheit inzwischen ist und sich auf der einen Seite Abhängigkeiten gebildet haben, die uns bewusst werden lassen, dass wir eine große Weltgemeinschaft sind und uns gegenseitig brauchen. Auf der anderen Seite schließen Staaten ihre Grenzen und schotten sich gegenseitig ab und machen damit den Bürgern ihres Landes bewusst, wie einengend und isolierend so eine Situation ist und wie notwendig es ist sich nicht abzugrenzen. Es wird uns allen, durch diese Abgrenzung bewusst, welche Qualität in einer freien grenzenlosen Welt steckt.

Die Folgen der Panik und dem Umgang mit dem Coronavirus sind größer, als die Auswirkung durch den Virus selbst. Aus diesem Grund ist es nicht abwegig eine gezielte Einflussnahme auf das Geschehen zu vermuten.

Wer weiß schon genau welche der aktuellen Nachrichten der Realität entsprechen und welche vielleicht nicht? Aber grundsätzlich kann es ja nicht schaden ein vorsichtiges Verhalten an den Tag zu legen. Panik und Angst sind jedenfalls die schlechteren Ratgeber.

Es gab schon mehrmals große Pandemien, die viele Menschenleben gekostet haben.

Im Jahr 1957 und 1968 starben weltweit ca. eine Million Menschen an einer Pandemie. 1918  waren es sogar geschätzte 20 bis 50 Millionen Menschen, die an einer Pandemie starben. Deshalb warnen Experten auch immer wieder davor, dass erneut eine Pandemie ausbrechen könnte.

Das die Zahl der Infizierten weltweit im Moment 6 stellig ist, kann auf eine kommende Krise hindeuten. D.h. aus Sicht einer Pandemie wären wir noch vor einer Krise. Und doch reagiert die Welt darauf als ob die Krise schon da wäre. Wir sollten uns vor Augen halten, dass es sich hier wirklich um eine ernstzunehmende Situation handelt, diese aber nur durch unser Fehlverhalten zu dem führen kann, was wir schon jetzt als gegeben sehen.

Ist es tatsächlich ein Grund weltweit zu solchen drastischen Maßnahmen zu greifen?

Alle Maßnahmen, die das Virus und seine Verbreitung versuchen einzudämmen sind sinnvoll. Doch die Bewertung dieser Situation als Krise verursacht Überreaktionen.

Wie man sehen kann besteht eine größere Gefahr vorwiegend für ältere Menschen oder Menschen, die schon ein angeschlagenes Immunsystem haben. In Italien war  das durchschnittliche Alter der am Coronavirus gestorbenen 81 Jahre.

Es ist klar, das jedes gefährdete Leben ein Recht auf Schutz hat. Nur warum wurden nicht solche Maßnahmen in den letzten Jahren angewendet, um die alljährlichen Grippewellen, die alleine 2017/2018 25000 Tote gefordert hatten einzudämmen? Und hier sprechen wir nur von Deutschland. Entweder wurde die Welt von den drastischen Maßnahmen der chinesischen Regierung angesteckt und wollte diesen nicht nachstehen, oder handelt es sich doch um eine gezielte Einflussnahme?

Der Einfluss auf den Alltag und das gesamte Wirtschaftsleben auf der Welt ist deutlich zu sehen und zu spüren. Die Börsen sind weltweit eingebrochen und überall versuchen Regierungen mit Hilfs- und Schutz-paketen ihre Wirtschaft zu unterstützen zu helfen und zu stabilisieren. Das öffentliche Leben wird von den versuchen den Virus vor der Verbreitung abzuhalten stark beeinträchtigt. Alle Veranstaltungen, wo Menschen in größeren Gruppen zusammenkommen werden zum Großteil abgesagt. Es wird an vielen Orten verboten, untersagt in größeren Gruppen zusammenzutreffen oder empfohlen den Kontakt mit anderen zu vermeiden. 

Vieles ist unklar und es werden die unterschiedlichsten Meinungen verbreitet.

Was im Moment in gewisser Weise feststeht:

Es gibt noch keinen Impfstoff (Es wird aber hart daran gearbeitet)

Die weltweit Infizierten und die Menge der daran gestorbenen ist im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung dieses Planeten noch gering. Aber, durch die hohe Ansteckungsgefahr und die Möglichkeit, dass dadurch auch die Zahl der Infizierten sehr schnell ansteigen kann, ist es durchaus Sinnvoll Gegenmaßnahmen einzuleiten. Ist es schon eine Pandemie oder könnte es sich zu einer entwickeln? Das wird uns die Zukunft zeigen. Es wird uns so auch zeigen, ob die weltweit gefassten Maßnahmen begründet waren und ihre Funktion erfüllt haben.

Der Krankheitsverlauf und die Zeit ansteckend zu sein wird auf 20 – 24 Tage geschätzt.

Das Virus setzt sich eher im Rachenraum fest und ist deshalb ansteckender als andere Viren, die z.b. sich in der Lunge festsetzen.

Das Virus löst eher Husten als Schnupfen aus und legt sich eher seltener auf den Magen oder Darm.

Nach einer Ansteckung braucht es anscheinend gegenüber einer Grippe, die schon sehr schnell Symptome zeigt, 5 Tage bis es ausbricht. Es ist also am Anfang eher ein langsamer Krankheitsverlauf.

Die Auswirkung auf die Weltwirtschaft ist noch nicht überschaubar. Vielleicht leidet diese stärker als wie vorauszusehen und kommt in teilen oder ganz zu erliegen? Welche Wirtschaftszweige wird es treffen? Die Länder, die stark von der Lieferung aus anderen Ländern abhängig sind, könnten z.b. besonders im Lebensmittelsektor in Mitleidenschaft geraten und so wieder besonders die ärmere Bevölkerung darunter leiden.

Die wirtschaftlichen Folgen der dadurch entstandenen Krise wird uns noch für einige Monate und wahrscheinlich auch noch nach dem Rückgang der Pandemie selbst weiter beschäftigen.

Deshalb wird es notwendig sein Unternehmen beratend zur Seite zu stehen.

So werden verstärkt beratende und unterstützende Programme, Coaches, und Trainer gefragt sein.

Es sollte den Unternehmen und der Gesellschaft bewusst werden, dass es eine Chance ist in und durch diese Krise eine schon lang notwendige Transformation anzugehen und durchzuführen. Die alten Strukturen werden durch die Krise aufgebrochen und in Frage gestellt.

Es wird den Menschen leichter fallen nach diesem Bruch, den man auch durch die Einschränkungen für die Gesellschaft wie eine Art Fastenkur sehen könnte, die notwendigen Veränderungen zu akzeptieren.

Wir wünschen allen Gesundheit und ein glückliches Leben!

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